Posts mit dem Label Kambodscha werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kambodscha werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 17. März 2014

Zu Gast bei den Tempeln


Ohje, ich werde ganz schön faul. Ich bin mittlerweile in Laos angekommen, muss aber noch über Siam Reap, der letzten gemeinsamen Station mit Lena und Kathrin, berichten. Aber wenn man die Wahl hat zwischen einem schönen Tag am Mekong, oder eben dem Schreibseln am Blog, dürfte wohl klar sein, für was man sich entscheidet. Vor allem, wenn das Internet so extrem langsam ist. Aber jetzt kann ich mich nicht mehr länger drücken!

Als wir am Donnerstag gegen 7°° Uhr nach der anstrengenden Nacht im Sleeping Bus endlich in Siam Reap angekommen sind, stand dort bereits ein TukTuk-Fahrer mit dem Schild „Welcome at Bun Kao Guesthouse, Michael Wirtz“ – was ein Luxus das doch ist, wenn man eine Unterkunft vorbucht. :) Nach einer kurzen Fahrt in meinem liebsten Gefährt kamen wir dann im oben bereits erwähnten Guesthouse an. Eins vorweg: Dieses Guesthouse war eine perfekte Wahl. Der Besitzer ist unendlich freundlich, die Zimmer sind sauber, groß, aber dennoch billig (20USD das Dreierzimmer) und die Lage ist auch nicht schlecht. Das allercoolste allerdings war, dass unser Zimmer direkten Blick auf eine Krokodil-Farm hatte. Das ist mal definitiv was anderes. Wir konnten nach einem leckeren Frühstück, das im Übrigen im Preis enthalten ist – ebenso wie Kaffee, Tee und Wasser – auch direkt unsere Zimmer beziehen, was auch bitter nötig war, da wir noch einiges an Schlaf nachzuholen hatten.

69 mal anders :D

am tag chillen die jungs sich schön einen ab
Später wieder auf den Beinen entschieden wir uns für eine Fahrt zum Old Market, da uns der Market in Phnom Penh bereits so gut gefallen hatte. Als wir dort ankamen, bemerkten wir, dass es dort sehr dunkel ist – der Klassiker in Asien: Stromausfall. Nach einem kurzen Rundgang durch den Kerzen-Markt entschieden wir etwas zu essen. Anschließend ging es wieder zurück in unser Guesthouse. Wir planten zeitig ins Bett zu gehen, da wir am folgenden Morgen bereits um 4 Uhr aufstehen mussten. Also schauten wir nur noch Hangover 2, da die Mädels den Film noch nicht kannten und zwei Tage später nach Bangkok aufbrechen mussten – Kulturbanausen!

das wachs tropft auf das fleisch...

batmaaaan

auf unserem weg zurück ins bun kao
Nach einer kurzen und erneut anstrengenden Nacht (man lernt jeden Tag was neues, heute: Krokodile sind nachtaktiv) wurden wir dann um halb 5 von unserem Tuk-Tuk-Fahrer, der uns insgesamt 20 USD kosten sollte, abgeholt. Unser Ziel am Freitag war die größte Tempelanlage der Welt: Angkor Wat. Ist doch klar, dass wir uns da auch den Sonnenaufgang reinziehen wollten! Wir bezahlten weitere 20 USD each für den Eintritt ins Gelände (der 3-Tages-Eintritt kostet im Übrigen 40 USD, sieben Tage 60 USD) und ließen uns dann zum Sunrise Point tuktuckern. Dort waren wir aber selbstverständlich nicht allein, überall wimmelte es von nervigen Verkäufern und Unmengen an Touristen, die sich schon fast um die besten Plätze für ihre Kamerastative stritten. Wir hatten einen recht guten Platz direkt am Wasser in zweiter Reihe und erlebten den Sonnenaufgang ungefähr so:

fünf uhr fünfundfünfzig

sechs uhr zehn

sieben uhr

schau mal, da hinten

das letzte gruppenfoto

"rannte der sonne hinterher"

wir waren übrigens nicht allein
Nachdem wir im Anschluss den Tempel Angkor Wat besichtigten und dann wieder zurück zum TukTuk-Fahrer gingen, damit er uns zum nächsten Tempel fahren kann, hatten wir aber nicht damit gerechnet, dass wir ihn absolut nicht aufwecken konnten. Man muss dazu sagen, dass er abends zuvor ordentlich einen gebechert hat, zumindest waren seine Fahrkünste sowie seine Müdigkeit eindeutige Indikatoren hierfür. Auch das Free Water, was er uns im Vorfeld versprach, hatte er selbstverständlich vergessen. Immerhin bekamen wir deshalb eine Ermäßigung von 3 USD. Wir entschieden uns daraufhin erstmal etwas zu frühstücken und schafften es danach tatsächlich den Dichti zu wecken. Also ging es ruckzuck im TukTuk zum Tempel Angkor Thom, genauer gesagt Bayun. Dieser Tempel war rückblickend mein Lieblingstempel, die vielen Gesichter in den Türmen waren absolut faszinerend. Danach spazierten wir zur Terrasse der Elefanten, um anschließend einen großen Tempel (Buphon?) zu besteigen. Zurück bei unserem mehr oder minder liebgewonnenen Fahrer war das nächste Ziel Ta Phrom – eine Tempelanlage, auf denen im Laufe der Jahre riesige Bäume wuchsen und wo sogar ein Teil eines Tomb-Raider-Films gedreht wurde. Hier hat es uns aber absolut nicht gefallen, da wir leider genau zu dem Zeitpunkt ankamen, als auch diverse chinesische Reisebusse eintrafen und wir deshalb nichts von einer Dschungel-Atmosphäre mitbekommen konnten. Wir entschieden uns nach den ganzen Eskapaden, dass wir für heute genug Tempel gesehen haben, waren ja immerhin auch schon über 8 Stunden auf den Beinen. Es gibt viele Reisende, die sich das Drei-Tages-Ticket zulegen, für mich hat der eine Tag absolut ausgereicht, da ich nicht so der Tempel-Freak bin, aber so dennoch einen guten Einblick erhalten konnte. Schon erstaunlich, was vor Jahrhunderten alles erschaffen werden konnte. Anbei ein paar Impressionen von den übrigen Tempeln:

man fühlt sich beobachtet

immer dem schirm folgen
überall diese krassen verzierungen

bayun

terrace of the elephants

mit besten grüßen an angelina jolie

mal wieder ein touri-nepp

ein kletteraffe, hui
Wir ließen uns statt zurück ins Guesthouse lieber nochmals zum Old Market fahren, wo wir drei erfolgreich auf Shopping-Jagd gingen. Da der Reißverschluss meiner Medi-Tasche­ leider den Geist aufgab, musste ich mir ein neues Täschchen zulegen. Außerdem habe ich mir "relativ gute" Kopfhörer für 4 USD gegönnt. Im Anschluss ging es zum Power-Chillen zurück ins Guesthouse. Abends haben wir uns mit Marina im Restaurant Mr Grill verabredet. Das Kuriose hieran ist, dass das Restaurant einem der Personen gehört, die wir auf der Junggesellenparty auf Koh Rong kennengelernt haben. Gut für uns: Denn er erkannte uns wieder und sponserte uns für den kompletten Abend das Bier, wovon ganz nach deutscher Manier wieder mal einiges floss. Für schlappe 5 USD wurden wir also sowohl satt als auch angetrunken, nicht schlecht! Marina hatte noch Anne-Marie aus der Lüneburger Heide mitgebracht, es konnte also endlich mal komplett Deutsch gesprochen werden. Der Inhaber war im Übrigen ganz schön angetan von mir, da ich mit vier Klakas aufgekreuzt bin. Tja, gewusst wie – oder eben nur zufällig :D

Nach einem netten Abend gingen wir dann wieder getrennte Wege. Kathrin, Lena und ich gingen recht schnell zu Bett, da die zwei morgens früh raus mussten, um ihren Bus nach Bangkok zu erwischen. Es war eine super Zeit mit euch zwei, ihr seid mir echt ans Herz gewachsen. Schon komisch – so langsam merke ich, dass ich länger auf Reisen sein werde, da ich nach den zwei Simons nun auch Lena und Kathrin verabschieden musste. Es werden wohl noch viele weitere folgen. Der Inhaber des Guesthouses bot mir dann an, statt in ein Dorm für 5 USD doch in ein Einzelzimmer für 6 USD einzuchecken. Diesen Vorschlag nahm ich dankend an. Es war seit ich reise die erste längere Zeit, in der ich komplett alleine war, was ich aber auch mal absolut genossen habe. Am späten Nachmittag traf ich mich dann mit Roo und George, damit wir unseren Transport nach Laos buchen konnten. Wir hatten die Wahl zwischen einem 18-stündigem Trip für 26 USD, oder einer Fahrt über 8 Stunden, die uns 35 USD kosten würde. Selbstverständlich haben wir uns für Zweiteres entschieden. Am Sonntag sollte es aber um 8 Uhr in Richtung Laos losgehen. Vorher traf ich mich allerdings noch einmal mit Marina, mit der ich eigentlich auf ein Cello-Konzert eines Schweizer Kinderarztes gehen wollte. Dies wurde mir von meiner Ärztin in Offenbach schwerstens ans Herz gelegt, da dieser Arzt in den vergangenen 22 Jahren durch Spenden, auch durch seine Konzerte, insgesamt 5 Krankenhäuser für Kinder mit westlichem Standard aufbauen konnte und so schon Millionen Leben retten konnte. Leider war Dr. Beat Richner (sein Künstlername ist Beatocello) an diesem Tag verhindert, wir kamen also nur in den Genuss einen kleinen Film über seine Tätigkeiten und Erfolge in Kambodscha zu sehen. Dass ein Mensch sein eigenes Leben so sehr in den Hintergrund stellt, um andere Leben zu retten, verdient allerhöchsten Respekt! Während der Filmvorführung hat es draußen scheinbar 20 Minuten lang so richtig geregnet, und wir haben es verpasst. Ich habe in den letzten 1,5 Monaten nicht einen einzigen Regenschauer miterlebt, an jedem Tag gab es Sonnenschein und mindestens 30 Grad im Schatten – da hätte ich so einen kleinen Tanz im Regen echt mal gefeiert. Seis drum, ich will mich ja nicht beschweren. :)

während es draußen regnete...

zwar kein happy end, aber dafür gute laune
Im Anschluss schlenderten wir über den Night Market, der allerdings sehr auf Touristen angelegt ist, und gönnten uns dort zunächst eine dreißig-minütige Fußmassage für schlappe 2 USD. Da wir danach aber immer noch nicht genug hatten, gingen wir nur ein paar Meter weiter und entschieden uns für eine einstündige Bodymassage für 5 USD, bei der Free Wifi und Free Beer inkludiert waren. Die erste Halbzeit des Mainz-Spiels konnte ich also sehen, während ich gerade massiert wurde. Danach verabschiedeten wir uns voneinander, da Marina nun in Richtung Myanmar aufbricht. Auch die kurze Zeit mit dir hat mir sehr gut gefallen – und man kann mit dir gut trinken, das gefällt mir. ;) Ich fuhr danach per TukTuk schnell zurück ins Guesthouse, schaltete den Mainz-Stream an und sah, dass sie mit 0:2 zurücklagen. Doch scheinbar bin ich ein Glücksbringer, 10 Minuten später führten sie mit 3:2. Die Europa League ist definitiv drin! :) Über meine Reise nach Laos und die ersten Tage dort (ich bin derzeit auf Don Det, einer der viertausend Inseln ganz im Süden des Landes) berichte ich in Bälde. Hier gefällt es mir jedenfalls auf Anhieb sehr, sehr gut und die Stimmung ist ein klein wenig vergleichbar mit der am Otres Beach. 

Bis Bald, Klakas – wünsche euch einen guten Start in die Woche! :)

Freitag, 14. März 2014

Purzeltag in Phnom Penh

Und hier kommt Teil zwei - auch wenn ich die Zeitprognose nicht wirklich einhalten konnte. Aber was ist Zeit schon, wenn man auf Reisen ist? :)
Nach den ganzen Bildern, die wir am Dienstag Nachmittag gesehen und uns in Gedanken vorgestellt haben, hat erst einmal eine Weile gedauert, bis das ganze zumindest ein klein wenig verarbeitet werden konnte. Zum Glück dauerte die Tuk-Tuk-Fahrt von den Killing Fields zurück in die Stadt aufgrund der Distanz und der schlechten Straßenverhältnisse eine knappe Dreiviertelstunde, die wir drei genutzt haben, um wieder klar im Kopf zu werden. Übrigens: Ich liebe Fahrten im Tuk-Tuk - es macht unglaublichen Spaß darin zu sitzen!

Das nächste Ziel war das Flicks 1. Hierbei handelt es sich um ein alternatives Kino, in dem Langzeitreisende beispielsweise für free accomodation und free popcorn arbeiten dürfen. Statt eines großen Kinosaals steht hier Gemütlichkeit an oberster Stelle, wir hatten das Glück die ersten zu sein und haben uns auf den riesigen Betten in den ersten Reihen gemütlich gemacht. Der Eintritt ins Kino kostete pro Person 3,5$ - hier handelt es sich aber nicht um den Preis für einen Film, sondern für ein 24h-Ticket. Ich entschied mich die zwei Mädels einzuladen, da ja mein Purzeltag vor der Tür stand. Da im Flicks natürlich aus Kostengründen nicht die neusten Blockbuster gezeigt werden können, mussten wir mit dem Disney-Film "Saving Mr Banks" vorlieb nehmen. Der Film hat uns drei recht gut gefallen, das selbstgemachte Popcorn war lecker und gemütlich war das Kino auch - das Flicks ist also absolut weiterzuempfehlen, auch wenn es am völlig anderen Ende der Stadt im Vergleich zu unserem Hostel lag. Sowohl auf das Hostel als auch auf das Kino bin ich übrigens über Tripadvisor gestoßen, für alle, die unterwegs sind, ist das eine absolut überragende Seite.
coolstes kino der welt!
praktisch, wenn man eh kein netz hat :D

Nach Ende des Films (wir entschieden uns nur den einen Film zu schauen) sind wir dann mit dem TukTuk zurück ins Hostel gefahren, um uns für die Nacht fertig zu machen. Als wir daraufhin in der Hostelbar unsere ersten Biers bestellten, trafen zu meiner Freude auch noch George und Roo, die zwei Briten, die wir am Otres Beach kennengelernt haben, ein, um mit mir in meinen Purzeltag zu stürzen. Nach ein paar Drinks und Trinkspielen war es dann soweit. Kathrin und Lena haben mir sogar einen leckeren Kuchen bestellt, der pünktlich um Mitternacht aufgetischt wurde und im Anschluss selbstverständlich brüderlich geteilt wurde. Ein paar Worte noch zum Hostel: Sämtliche Mitarbeiter kamen an und gratulierten mir, alle sind generell überragend drauf. Der Besitzer spielt mit seinen Gästen gerne mal eine Runde Billard (wer gewinnt, kriegt eine gratis Nacht im Dorm - das ist aber schier unmöglich) und die Dorms sind wirklich luxuriös. Im Übrigen ist die zweite Nacht in Phnom Penh die erste, in der ich in einem Dorm geschlafen habe, da hätte ich mit deutlich mehr gerechnet. Apropos Nacht: Wir 5 gönnten uns ein wenig später eine weitere TukTuk-Fahrt in einen uns empfohlenen Club. Dort kam ich aber fast nicht rein, weil ich mir angewohnt habe überall barfuß aufzukreuzen, da die Schuhe derbe abstinken und ich in Flipflops ja einfach nicht laufen kann, ohne blasen zu bekommen. Also musste ich, da ich barfuß nicht rein durfte und ich im Anschluss keinen Laden fand, der zu später Stunde noch Schuhe verkaufte, einem TukTuk-Fahrer seine FlipFlops für 2$ abkaufen. Danach ging es dann in den Club, der subbergeil (Zitat Lena) war. Nach ein paar flotten Tanzmoves und leckerer Pommes ging es dann um 5 Uhr wieder zurück ins Hostel. Die zwei Briten haben schon deutlich früher schlapp gemacht. Wenn ich mit ihnen in den nächsten Tagen nach Laos aufbreche, müssen sie sich aber deutlich steigern :)
hbd wirtziaufreisen

Gegen 11 Uhr, also nach einer dezent kurzen Nacht im Dorm, mussten wir dann leider bereits auschecken. Wir konnten unsere Sachen im Storage Room lagern und brachen daraufhin zum Russian Market auf, der ein riesiger Markt ist und auf dem wirklich alles angeboten wird. Hier habe ich den besten Shake meiner bisherigen Reise getrunken (Erdbeer <3) und die Mädels haben sich ein paar Souveniers gekauft. Ein paar Stunden später ging es dann wieder zurück zu unserem Hab und Gut ins Hostel. Sehr lustig: Auf dem Weg dorthin hörten wir plötzlich Getrommel und ich sagte noch scherzhaft, dass das bestimmt die Mädels aus Koh Ta Kiev waren - und siehe da: Sie waren es tatsächlich. Was ein Zufall, dass wir sie zum einen in einer anderen Stadt wieder sehen und dann sogar im hektischen Phnom Penh, das mir durchaus gefallen hat. Allerdings ist hier wirklich alles sehr hektisch, der Verkehr ist enorm und da keine Ampeln o.ä. vorhanden sind, muss man sich selbst den Weg zur anderen Straßenseite ebnen - das kann ziemlich anstrengend sein. Bei den Mädels gelingt dies immer nur mit Händchenhalten. Ein wirkliches Stadtzentrum gibt es hier nicht, alles wirkt unharmonisch, aber dennoch irgendwie geordnet. Die Stadt ist einen Besuch jedenfalls wert.

der morgen danach
was ein unfassbar krasser zufall!

blick über phnom penh

graffiti feat. pinkes tuktuk

so geht straße

ein kleiner markt in der nähe des hostels

das flussufer - lädt nicht sonderlich zum schwimmen ein



der gigantische russian market
Im Hostel angekommen, spielten wir noch eine Runde Billard, gönnten uns ein leckeres Abendessen und eine letzte Runde im Pool - danach ging es gegen 23°° Uhr für 9$ im Sleeping Bus nach Siem Reap, wo wir am Donnerstag nach einer anstrengenden Nacht - die Liegeplätze waren viel zu klein und kurz - um 7 Uhr angekommen sind.
man gönnt sich ja sonst nix

was im sleeping bus passiert, bleibt auf facebook

Hierüber blogge ich dann, bevor es für mich, George und Roo weiter nach Laos geht (voraussichtlich Sonntag oder Montag). Lena und Kathrin fahren morgen bereits leider wieder zurück in Richtung Bangkok, wo in ein paar Tagen ihr Heimflug ansteht. So langsam merke ich, dass ich länger auf Reise bin, da sich dann bereits die zweite Gruppe trennen muss. Aber Anfang April bekomme ich ja wieder Besuch aus der Heimat. Die DJ-Kombo Raubitzki und Bronko hat sich dafür entschieden auf mich aufzupassen. :)
Wir hören voneinander, Klakas! Oh, und vielen Dank für sämtliche Geburtstagsgrüße, ich habe mich sehr gefreut! :)

Mittwoch, 12. März 2014

Die traurige Vergangenheit Kambodschas


Bommschorno! Wie der fleißige Leser meines Blogs ja sicherlich weiß, blogge ich pro besuchtem Ort einmal über das, was ich dort jeweils erlebt habe. Für Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas werde ich diese „Tradition“ allerdings brechen und zwei Beiträge verfassen – aus Respekt all denen gegenüber, die vor nicht einmal 40 Jahren ihr Leben ließen in der schlimmsten Schreckensherrschaft seit dem dritten Reich. Da ich zumindest vor der Recherche nach meinen Reisezielen überhaupt keinen blassen Schimmer davon hatte, was zwischen 1975-1979 in Kambodscha passiert ist und ich mir vorstellen kann, dass ich damit wohl nicht alleine bin, werde ich nun ein klein wenig Aufklärungsarbeit leisten. Für alle, die sich mehr dafür interessieren, stehen im World Wide Web diverse weitere Infos zur Verfügung.

Wo fange ich denn am besten an? An unserem ersten Tag in Phnom Penh haben wir drei uns ein TukTuk gemietet, um zum einen das Genozidmuseum, und zum anderen die so genannten Killing Fields anzuschauen. Worum handelt es sich dabei? Ab dem 17.April 1975 stürzten die so genannten Roten Khmer unter ihrem Schreckensanführer Pol Pot die bisherig bekannte Ordnung Kambodschas und vertrieben innerhalb von drei Tagen alle Menschen aus den Städten, um sie auf dem Land zu Zwangsarbeit zu zwingen. Aus Phnom Penh beispielsweise wurde von einer Stadt mit zwei Millionen Einwohnern binnen kürzester Zeit eine Geisterstadt. Das Ziel Pol Pots war die Errichtung eines eigenständigen Bauernstaates ohne jeglichem Zugang zu Bildung. Hierfür stellte er sich eine Art Heer aus den ärmlichen Regionen Kambodschas zusammen, denen er diverse Lügen („Menschen aus den Städten sind böse Menschen“) so schmackhaft machen konnte, sodass ebendiese einen riesigen Hass auf die Stadtbevölkerung hegten. Pol Pot, der sich anders als z.B. Hitler stets im Hintergrund aufhielt, war  außerdem der festen Überzeugung, dass sämtliche intellektuellen Menschen seinem Vorhaben schaden würden und begann daraufhin diese systematisch umbringen zu lassen. Dabei galt bereits der als verdächtig, der eine Brille trug, der weiche Hände hatte etc. – außerdem wurden diverse Menschen aus dem eigenen Lager verdächtigt, nicht im Sinne des neuen Staates zu arbeiten. Was mit diesen Menschen passierte, könnt ihr euch wohl auch denken. Insgesamt kamen zwischen 1975 und 1975 über zwei Millionen Menschen zum Tode, bei einer ursprünglichen Bevölkerung von ca. 6 Millionen. Es gab wohl nicht einen einzigen Menschen, der in dieser Zeit nicht mindestens ein Familienmitglied verloren hat.

Als erstes besichtigten wir drei das Genozidmuseum. Die Roten Khmer haben aus einer alten Schule ein Foltergefängnis eingerichtet, um dort ebenjene einzusperren, die man verdächtigte gegen den neuen Staat zu arbeiten. Hier wurden die schlimmsten Foltermethoden eingesetzt, sodass nicht ein einziger Insasse standhaft blieben konnte. Mal dauerte es nur wenige Tage, bis man aus Angst oder vor Schmerzen freiwillig Lügen erzählte in der Hoffnung der Horror habe ein Ende. Viele mussten sogar ihre Familie, Freunde und Arbeitskollegen beschuldigen, die anschließend ebenfalls festgenommen wurden. Das ist schon sehr hart in diesem Museum, das S-21 genannt wird, zu stehen, die alten Foltergeräte, die winzigen Kammern und das viele Blut an den Wänden, Türen etc. zu sehen. Seht selbst auf den Bildern, ich hoffe es kommt ein wenig rüber, wie schrecklich dieser Ort ist.

die damaligen regeln

alle opfer wurden fotografiert und geordnet

man erkennt die angst in den augen

eines der vielen folterbetten

gesichterlose anführer

einer der zellenräume

ein weiterer, diesmal aus holz

die letzten 14 verstorbenen vor dem übergriff der vietnamesen
Nachdem die vielen Insassen des Gefängnissen ihre Taten „gestanden“, wurden sie nachts in einem Truck in Richtung der Killing Fields transportiert. Im ganzen Land gibt es über 300 dieser Killing Fields, überall im Land werden in der Regenzeit die vielen Knochen aus den Massengräbern freigespült. Vielen versprach man ein neues Zuhause, der Großteil klammerte sich den Tod vor Augen wohl an den letzten Strohhalm, den das Leben noch zu bieten hatte. Doch statt eines neuen Zuhauses fanden sie 15km südwestlich von Phnom Penh nur ihren qualvollen Tod. Viele wurden direkt ermordet, andere mussten noch die Schreie der anderen ertragen, die von lauter Propagandamusik übertönt wurde. Doch da Pistolen o.ä. viel zu teuer waren, mussten die einfachsten Waffen eingesetzt werden. Manchen wurde die Kehle mit einem Stück einer Palme aufgeschnitten, andere hatten es mit Hämmern, stumpfen Messern, Steinen usw. zu tun. Am schrecklichsten ist aber, was mit den Kindern und jungen Frauen passierte. Nachdem diese vergewaltigt wurden, wurden sie so lange mit dem Kopf an einen Baum, dem sogenannten Killing Tree, geschlagen, bis sie starben. Noch heute werden bei Untersuchungen Reste von Gehirn am Baum gefunden. Der Besuch der Killing Fields hat etwas sehr Bedrückendes, der Audioguide, den man für 6 USD erhält, kann sehr gut wiedergeben, was vor nicht allzu langer Zeit an Ort und Stelle passiert ist. Überall auf dem Gelände findet man noch Kleiderfetzen auf dem Boden, wenn man genauer hinschaut. Auch einzelne Knochen und ausgeschlagene Zähne sind keine Seltenheit. 1988 wurde eine Gedenkstupa errichtet, in der alle bis dahin gefundenen Skelette der Toten als Mahnmal gelagert und die Seelen der Toten ihre ewige Ruhe finden sollten. Ein Grundsatz der Roten Khmer war folgender: „Lieber einen Unschuldigen umbringen lassen, als einen Schuldigen laufen zu lassen.“ Auch von den Killing Fields ein paar Bilder:

die oben angesprochene gedenkstupa

die vielen schädel in der stupa

kleiderfetzen wie dieser säumen den weg

eines der vielen massengräber

das traurigste highlight: der killing tree
Im Januar1979 wurde die Schreckensherrschaft dank der Hilfe des wiedervereinigten Vietnam zerstört. Doch da sämtliche großen Nationen (USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland etc) gegen diesen Einmarsch protestierten, galten die Roten Khmer noch bis in die 90er als Regierung Kambodschas. Sie erhielten sogar einen permantenten Sitz in der UN. Wie krank ist das denn? Absolut peinlich, dass keine dieser Nationen die Augen geöffnet hat und einzig wegen des Vietnam-Konflikts zugelassen hat, dass sich die Roten Khmer im Untergrund weiterhin formieren konnten. Bis 1995 existierte diese schreckliche Bewegung noch, Pol Pot erhielt beispielsweise erst im Jahre 1997 seine Bestrafung, Hausarrest. Unfassbar, dass solch ein Mensch in seinem eigenen Bett friedlich sterben (1998) und sogar mit seinen Enkeln Zeit verbringen darf. Ein paar weitere hochrangige Mitglieder der Roten Khmer sind auch heute noch am Leben und sitzen mittlerweile in Gefängnissen. Ich hoffe sehr, dass so etwas in Kambodscha – und natürlich auch sonst nirgendwo – niemals mehr passieren wird. Die Kambodschaner sehe ich jetzt jedenfalls mit ganz anderen Augen. Dass sie Fremden gegenüber weiterhin so freundlich und offen gegenüber sind, ist schon unglaublich ob der nahen Vergangenheit. Mögen alle, die aufgrund der Roten Khmer ihre Leben ließen, in Frieden ruhen!

Der zweiten Blogeintrag zu Phnom Penh kommt schon in den nächsten Stunden. Bis gleich, Klakas!

Montag, 10. März 2014

Zielgerade des Beach-Hoppings

Hallöchen aus dem Sommer in Richtung Frühling!
Nach den letzten ereignisreichen Tagen wird es wieder Zeit euch ein wenig auf den Leim zu gehen und auf ein Neues zu bloggsern. Was im letzten Eintrag wahrscheinlich herausstechen dürfte, ist, dass ich am Otres Beach eine absolut überragende Zeit hatte. Und auch die letzte Nacht dort war wieder einmal legendär. Angedacht war ja eigentlich, dass wir einem Poetry Slam beiwohnen. Da dieser stattdessen eher einem Gib-das-Mikro-dem-betrunkensten-Engländer-der-aus-seinem-Leben-plaudert-Contest ähnelte, haben wir uns schnell vom Rockstar Resort verdrückt und - mal wieder - das Blame Canada aufgesucht. Hier kann man nachts einfach wunderbar einen drauf machen, und das haben wir auch trotz unseres Wissens bezüglich des Früh-Aufstehen-Müssens wieder einmal getan. Mit all den Leuten, die ich in den Tagen zuvor kennenlernen durfte, habe ich bis um 5 Uhr an der Strandbar gesteppt und gezappelt. Wen das Blame Canada bis jetzt noch nicht überzeugt hat, der sollte jetzt die Ohren spitzen: Es gibt dort im Übrigen einen Barhasen, der tatsächlich auf dem Tresen lebt, sich wahrscheinlich von Spuckschlücken und Kippenresten ernährt und der in einem Karton-Fernseher sein Nest hat.
das häschen hat sogar eine eigene facebook-page, ich finde sie aber leider nicht mehr

ai gude wie?

oh, ich bin verliebt :D

Zwei Stunden später hat mich dann der Wecker jäh aus meinen Träumen gerissen, eine Stunde später galt es in Richtung der von jedem Backpacker empfohlenen Trauminsel Koh Rong aufzubrechen. Für den Transport haben wir vorher einen Gruppenrabatt von sage und schreibe jeweils 2$ bekommen, sodass jeder nur noch 18$ für das Return-Ticket bezahlen musste. Auf der Hinfahrt, die gegen 9°° startete, war sogar ein kleiner Schnorchel-Spot sowie ein Mittagessen auf der schönen Schwesterinsel Koh Rong Samloem inkludiert. Doch da ich wegen meines Katers (blame Canada for this!) aber hauptsache nur so schnell wie möglich auf Koh Rong ankommen wollte, konnte ich den 5-stündigen Trip nicht allzu sehr genießen. Immerhin haben wir es dann um 14.30 Uhr endlich geschafft und ich hatte wieder Sand unter meinen Füßen. Die Unterkunftsuche zu Siebt gestaltete sich daraufhin als einfacher als erwartet, wir kamen im Elephant Guesthouse in zwei Räumen zu je 20$ die Nacht unter, pro Person waren das also etwas weniger als 6$. Wir teilten die Zimmer nach dem Geschlecht auf - statt mit den Mädels teilte ich mir das Bett also nun mit dem Holländer, den man im übrigen Jereon schreibt. Schande über mein Haupt für den Fauxpax im letzten Eintrag. Die Zimmer waren schön groß, das Bad war sauber und wir waren in der ersten Reihe zum Strand/Meer - wäre der permantente und ekelhafte Geruch (unter dem auf Stelzen gebauten Haus sammelte sich das ganze Abflusswasser, das ist leider ein Schwachpunkt auf der Insel) nicht gewesen, das Zimmer hätte eine 1 mit Sternchen verdient.
ausblick vom oberen zimmer

ein angsteinflößender steg auf koh rong samloem

der long beach auf koh rong samloem

der strand vor unserem guesthouse, inklusive wasserbüffel

arielle ist britisch!

Den Rest des Tages haben wir an unserem Strand verbracht, der zwar relativ touristisch, aber nicht überfüllt ist. Die anderen Strände der Insel sind deutlich weniger bewohnt. Der Vorteil an den vielen Backpackern auch auf Koh Rong ist natürlich, dass man auch abends durchaus seinen Spaß haben kann. Ich verabschiedete mich allerdings sehr zeitig ins Bett, weil ich ja noch einiges an Schlaf nachzuholen hatte. Am Samstag haben wir dann nach dem Aufwachen gegen 10°° Uhr ausgiebig gefrühstückt, einen leckeren Oreo-Shake getrunken und machten uns dann gegen 14°° Uhr auf zum Long Beach. Der Weg dorthin dauerte ca. 45 Minuten und war am Ende ein klein wenig anstrengend. Wer allerdings schon mal 20km in Khao Sok gewandert ist, hatte mit diesem Pfad aber selbstverständlich keine Probleme. Nach dem kleinen Dschungel-Trek wurden wir dann mit einem der schönsten Strände weltweit bewohnt, der sogar schon mehrfach prämiert wurde. So langsam hatte ich ja bereits einen kleinen Strand-Lagerkoller bekommen und war schon fast in Same-Same-But-Different-Stimmung, doch dieser Strand gab mir nochmals einen absoluten Kick. Hier haben wir bis zum Sonnenuntergang gechillt, haben noch ein paar weitere Briten kennengerlent, nahmen dann ob der Lustlosigkeit zu laufen für 2,5$ each (Gruppenrabatt!) ein Boot zurück zu unserem Strand und trafen uns dann ein wenig später zum gemeinsamen Barbecue. Es wurde ein super Abend, ich habe viele Trinkspiele kennengelernt, und irgendwie war es dann wieder schneller 4°° Uhr als gedacht. Also nichts wie ab ins Bett, um ein wenig mit Jeroen zu kuscheln. Leider gab es an diesem Tag auch eine nicht ganz so gute Nachricht: Marina spielte mit einem der vielen Hunde und wurde gebissen. Als es ihr ein wenig später immer schlechter ging und die Anzeichen auf Tollwut immer deutlicher wurden, musste sie sich dafür entscheiden das Speedboat nach Sihanoukville zu nehmen, um dort in einer Klinik eine Rabipur-Auffrischung zu erhalten.
auf dem weg zum longbeach

nanu, wasn hier los?

mal wieder: loooong beach

mal wieder: sonnenuntergang am strand

Glücklicherweise hat das alles geklappt und sie konnte bereits am darauffolgenden Morgen zu uns auf die Insel zurückkehren. Dieser lief ähnlich des vorherigem ab: Aufstehen gegen 10°° Uhr, entspannen und frühstücken und um 14°° Uhr dann Aufbruch zu einem weiterem Strand, dem 4k Beach. Dorthin dauerte der Weg nur 15 Minuten, und abermals wurden wir mit einer überragenden Aussicht belohnt. Mir hat dieser Strand sogar noch ein klein wenig besser gefallen, aber das ist definitiv Jammern auf hohem Niveau. Wenn ihr Traumstrände sehen wollt, dann fahrt nicht nach Thailand, sondern probiert euer Glück im Süden Kambodschas. Leider trumpfte dieser Tag auch mit einer Hiobsbotschaft auf, diesmal traf es leider mich. Wir machten gerade Bilder im Wasser (man konnte meterweit ins Wasser hinein und war immer noch nur mit den Knien nass), da gab auf einmal meine Unterwasserkamera den Geist auf. Irgendwie kam Wasser hinein - dafür, dass man laut Verpackung bis zu 6 Meter Unterwasser gehen kann, ist das ja wohl ein schlechter Scherz. Ich habe ein Jahr Garantie auf die Kamera, mal schauen, ob ich da irgendetwas deichseln kann. Ansonsten müsst ihr (und ich) euch wohl mit Handybildern zufrieden geben.
faxen machen im wasser

ommmmm

mein bisheriger lieblingsstrand!

immernoch!

das letzte bild meiner kamera, es war also george's schuld!

Zurück an unserem Strand bemerkten wir direkt, dass vor unserem Guesthouse gerade Vorbereitungen für eine Party getroffen wurden. Nach dem Duschen machte ich auf der Terasse der Mädels Faxen zu Kelly Clarkson, die aus den unten aufgebauten Boxen sang, und wurde daraufhin von den Khmer, die unten gerade ihr Abendessen zu sich nahmen eingeladen dazuzustoßen. Ich fand heraus, dass es sich hier um eine Junggesellenparty eines Khmer handelte und dass aus dem ganzen Land seine Freunde eingetroffen sind, um mit ihm zu feiern. Als dann erst Lena und Kathrin und später auch die anderen ebenfalls eintrafen, begann ein wenig später eine lustige Sause. Wir wurden mit unendlich viel Bier und scharfem Essen befüttert, spielten daraufhin mit den vielen Kindern und lernten dann wie man in Kambodscha tanzt. Da wir allerdings alle Lust auf richtige Pizza hatten, sind wir dann nach weiteren Tanz- und Feuerwerks-Eskapaden ins Koh Lanta Restaurant gegangen. Die 6$-Pizza dort ist mal absolut weiterzuempfehlen. Anschließend habe ich noch versucht das Mainz-Spiel zu streamen, was aber eher so semi geklappt hat.
nicht nur die kids hatten ihren spaß

engelchen engelchen flieg

Heute Morgen ging es dann um 9°° Uhr wieder aus den Federn, um das 2h-Boot (diesmal ohne Schnorcheln) zurück nach Sihanoukville zu nehmen. Die Briten bleiben noch ein wenig länger auf Koh Rong - und da Jereon zurück nach Bangkok aufbrechen muss und Marina einen Zwischenstopp in Battambang einlegt, waren wir also nur noch zu dritt, in der altbekannten Kombo. Wir wurden leider ein wenig übers Ohr gehauen und mussten uns für 10$ Minivan-Tickets in die Hauptstadt Phnom Penh buchen. Die Fahrt dauerte ca. 4 Stunden (von 14.30 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit). Phnom Penh ist definitiv eine ganz andere Welt als alles bisherige, hier herrscht reger Verkehr auf den Straßen und man merkt doch direkt, dass in der Stadt etwas mehr als 2 Millionen Menschen wohnen. Wir fuhren nach Ankunft dann mit dem TukTuk für 2$ each zum über Tripadvisor gefundenen Hostel Eighty8 Backpackers. Wir kamen heute in einer Abstellkammer für 4$ p.P. unter, da alle anderen Zimmer bereits vergeben waren, morgen müssen wir für ein Bett im Dorm 7,5$ bezahlen. Doch dafür haben wir neben einer großen Chill Area auch einen kleinen Swimming Pool, den wir eben direkt einmal ausprobierten. Da ich jetzt eine Zeit lang keinen Strand und kein Salzwasser mehr sehen werde, muss ich also wohl oder übel mit Chlorwasser vorlieb nehmen. Naja, gibt schlimmeres. In der Hauptstadt werden wir nun ein paar Tage bleiben, ich werde hier den wohl heißesten Geburtstag meines Lebens erleben und wir werden ein wenig in die traurige Vergangenheit der Khmer eintauchen. Mehr dazu aber im nächsten Beitrag.

das vorläufig letzte strandbild

tuktukfahrt zum busbahnhof

uns gehts gut hier!
Bis dahin, Klakas! Wünsche euch einen guten Start in die Woche! :)